6so Geschichte
am «e bey der hohen Schule zu Deventer folgete, undsolches mik einer hernach gedruckten Rede de prisco-rum in summo hominis bono definiendo erroribus,den ;ten October 1728. antrat. Der Ruhm seinerGelahrtheit und seiner geschickten Unterweisung breitetesich darauf immer mehr aus; und die hohen Vorste-her der harderwykschen Universität beriefen ihn 1742.auf den dortigen theologischen Lehrstuhl. Er trat miteinem dankbaren Herzen in biefen ihm aufö neue vonder göttlichen Fürsorge gezeigten Weg, um sich derWelt nüßlich zu machen, und hielt, nachdem er seineVorlesungen über die morgenlandischen Sprachen undüber die Goktesgelahrtheit schon vorher angefangenhatte, den asten Junius 1743. seine Antrittsrede deregno Dei et Christi , welche auf Begehren seinerObern dem Druck übergeben wurde. Kurz hernacherhielt er die Würde eines Doctors der Theologieohne Probeschrift, und als er den i7ten Junius 1747.den akademischen Zepter niederlegte, geschahe solchesmit einer Rede de regni Dei er Christi facis inter gen-tes ; nachdem ihm zween Tage zuvor auch die Profes-sion der Kirchengerichte mit Vermehrung seiner Be-soldung war aufgetragen worden. Seine Gottesfurchtwar ungeheuchelt, feine fehrart deutlich und gründlich,fein Fleiß der Jugend auf alle Weife zu dienen, uner-müdet, fein Umgang lebhaft, angenehm und lehrreich.Den Streit mit einem seiner Amrsgenossen gehen wirbillig über. Es ist besser, daß die wahre Ursache undBeschaffenheit solcher Dinge der Vergessenheit über-geben werde. So viel ist gewiß. Hr. teil (Tätehatte in ganz Holland einen großen Namen und vieleHochachtung, und daher ward sein Verlust durchgän-gig