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[Band 1.]
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Geschichte

Bürger entspringet. Und wo ist irgend ein Stand aufder Erden, welchem von jedermann mit gutem Wille»die gebührende Ehre gegeben wird? Ist im übrigenauf der einen Seite jemals eine Zeit gewesen, in wel-cher insbesondere in Deutschland sich eine große An^zahl gelehrter Schulleute hervorgethan hat; so ist esdie itzige. Und auf der andern Seite muß man auchgestehen, daß nicht nur die in höhecm Ansehen ste-hende Gelehrten, sondern auch der ganze vernünftigeTheil der Welt überhaupt, dieselben unter ihre ivürdi-sten Mitglieder zählet.

Ein solches ist, unserem Urtheil nach, Hr. Lriede-rich Muzclius, des königlichen joachimSlhalischenGyknnasii )(u Berlin Professor und Conrector, wieauch desselben Ephorus und Bibiiorhecarius- SeineGeschichte soll unser Urtheil rechtfertigen.

Ruckeroht in der Grafschaft Wied ist der Ort, allwoer im Jahr 1684. die Zeirlichkeit erblickte. Sein Va-ter war Hr. Joann Jacob i-Vluzell, der Ruckeroht-schen und Dreifeldischen Gemeine Pfarrer. DessenVorältern und rühmlichen Lebcnslauf, Hr. Joh.Fried. Defcvre, Prediger zu Nordhofen, in der 1728.bey dessen Beerdigung gehaltenen und zu Berlin ge-druckten Abdankungsrede beschrieben hat. Die FrauMutter Anna Gertraud von Hachenberg, war desObersten über das Regiment Cavallerie der wester-wäldischen Stände, Johann Heinrichs von Ha->chenberg, Tochter. Unser Gelehrte war der ältesteSohn dieses gesegneten Ehepaares. Der folgendeBruder, Hr. Franz lDrlhclm Nluzell bekleidet,nebst der Würde eines geheimen Rarhs an dem preus-sischen Hofe, eine Stelle in dem Schuldirecrorio, wel-