Band 
[Band 1.]
Seite
677
JPEG-Download
 

des Hm. Friedr. Ludwig Abresch. &11

in den Hörsalen der Gottesgelehrte» und besonders dergroßen Männer, piepsn, van Alphcn und Lricd.Äd. SriXmpc einzusenden: Doch, da feine Lust zu je.nen Wissenschaften immer mehr zunahm, und er üher-hem die erforderten Gaben zum Predigen bey sich nichtzu finden meynece, beschloß er, sich gänzlich azifisolchezu legen, erhielt auch dazu die Zustimmung seiner Äel-tern, fing darauf an, dieselben mit dem,äußersten Fleißezu kreiden, und hörte zugleich die Pros. Torn. vonEck, und Eberhard 4 >rto, den noch lebendenruhmwürdigen Syndicus zu Bremen, über die Rechts»gelahrtheit.

Am Ende des akademischen Jahres i72z^tpar Hr,Adzesch gesonnen, auch die leidensche Universität zubesuchen, wurde aber durch den Beruf zum Conrecto-rat an dem Gymnasio zu Middelburg in Seeland, wel.ches durch den Abzug des vortrefflichen Hrn. per.p?csfellnez, nach Franecker damals erlediget war,daran verhindert. Dieß Amt bckleidete er bis 172-;,da ihm der Magistrat das offengefallene Rectorar er-theilet?; wozu 1733. das iectorat, oder Die Profeßionbey der hohen Schule mit der geivöhnlichen jährlichenBesoldung hinzukam.

Im Jahr 1727. trat er mit der Jungfer RebeccaTrouillart, einer Tochter des Hrn. Simon petcrTroulllart, Kaufmanns zu Amsterdam, in den Ehe/stand. Doch, als er diesem im Jahr 1738- durch denTod verloren harte, gieng er 17-41. dieses Verbindnißzum zweyten mal ein mit Frau Ahigail lVilhel-mtiw Thiens, Witwe des Hrn. 3 o. Carl patt-brügtte, Raths der Stadt Ameröforr, und einer Toch-ter des Hrn. Irrem. Throns, Staatsfecretarius der

U l> z Pro-