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[Band 1.]
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694 Geschichte

eine« verdrüßlichen Processe« der Universität mit deinPostmeister, über die akademische Buchdrucker ey einwenig in« Stecken. Es kam aber doch noch zu An-fange diese« Jahres wieder in den Gang, und demHrn. Professor, welcher sich der Aufsicht über dasselbezu entschlagen vermeynet hatte, wurde solche fast widerseinen Willen aufs neue aufgebürdet.

Zu Duisburg begab er sich im Jahr 1722 den iztenAugust in den Ehestand mit der Jungfer AgnetaMargaretha Gleim, der einzigen Tochter Herrn DavidBalthafar Gleim, Garnisons-Apothekers zu Wesel.In dieser Ehe lebet er bis iho mit Zufriedenheit undin sehr erwünschten Umständen. Es ist dieselbe mitdrey Söhnen und einer Tochter gesegnet worden. Diebeyden ältesten Herren Söhne verdienen um destomehrhier genannt zu werden, da sie beyde auch bereits an-gefangen haben, sich der gelehrten Welt bekannt zumachen. Der erste, Hr. Balthafar EberhardÜPttl>ofv ist Canonicus im Stifte St. Peter zuUtrecht, und hat seit dem ipten September 1747, mitder ersten Profession der Gottesgelahrtheit, die Würdeeines Curatoris des Gymnasii zu Llngen bekleidet, sol-che aber im verwichenen Frühlinge gewisser Ursachenhalber, wiederum niedergeleget. Er hat zu Duis-burg 174z eine wohlgeratene akademische Schrift her-ausgegeben, de Abrahame, amico Dei, ad locumepift. Jacob. cap. II. v. 23. in 4. 6 B., und seine zufingen gehaltene Antrittsrede de bono theologo, istgleichfalls auf 3 B. in 4 abgedruckt. Der zweyte,Hr. Joh. Phil. Laurenz WLrhof, ist Doctor derArztneywissenschast zu Duisburg, und hat vor einigerZeit, wie aus den öffentlichen Nachrichten bekannt ist,

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