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[Band 1.]
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des Hrn. Christ. Ulrich v. Ketekhodt. 7 - 5

Beyde adeliche Häuser sind uralt und von Geschicht-schreibern beschrieben.

Der Hr. Vicekanzler war von dreyen Söhnen dereinzige, den seine Aeltern übrig behielten, und daherolag ihnen seine Erziehung desto mehr am Herzen. Sieließen ihn vom Hofcantor Grollen und vom £T 7 *Rumpen im Christenthum und in den Anfangsgrün-den der Gelehrsamkeit unterrichten. Im Jahre 1714 ,kam er in das güstrauische Gymnasium, wo er denSubrector Thomas, die Conrectorcn Dürfcldr undRichter und zuleht den Rector Mrro zu seinen An-führern gehabt. In diesem Gymnasio legte er denTag nach der Beyseßung der verwitweten Herzogin»Magdalenen Sibyllen, nämlich den 29 Hornung 1720,eine öffentliche Probe seiner Geschicklichkeit ab, als ervor den königlichen und fürstlichen Abgesandten, aucheiner großen Anzahl des Landadels eine Lob- undTrauerrede abhielt. Der dänische Gesandte, Hr. vonGersdorf, gewann ihn so lieb, daß er sich bemühet?,die Königinn von Dännemark zu bereden, sie möchteihn auf ihre Kosten weiter studircn lassen. Allein derTod der Königinn, der bald darauf erfolgete, verhin-derte dies Vorhaben. Da nun auch sein Hr. Vaterdurch daö Absterben der Herzoginn seiner Dienste ent-lediget, und auf sein Rittergut zu gehen genöthigetwar; so mußte auch der Hr. Vicecanzler das Gnm-nasium verlassen. Er gieng erstlich mit aufs Land,und wechselte Zeit seines dasigen Aufenthalts bestän-dig lateinische Briefe mit dem Rector Dttoz balddarauf aber, nämlich im 1721. Jahre, zog er auf diehole Schule zu Rostock, wo er den 30 October vomsel. D. Engelken in die Matrikel eingeschrieben ward.

Die