7 r 6 Geschichte
Die Wissenschaften, auf welche sich S. Excellenzauf dieser Universität legten, smd die Philosophie untzdie Recbksqeiahrtheit, Die Philosophie las ihm der117 . Itt&if, Bey dem Hrn, D. Heselien hielte erDispuciercollegien, unv beym Hrn. D. JoachimChristian Hildebrandt hörete er in einem ganz be.sondern Collegio nebst dem Hrn, von Sperling, ausdem Hquse Aüborv, den ganzen curl'um juriciioum,Wie gut er seine Zeit angewandt, ersehen wir aus es»nem rühmlichen Schreiben des D. ^ildehrandrs,welches einzurücken die Kürze verbeut. Er unterließnicht, bey Gelegenheit öffentlich aufzutreten, wie erdenn 1722. den zi März dem Hrn. Lieutenant von Je»pelin zu Melj parentsrete,
Im Man des i?2Z Jahres begab sich der Hr. Vbcecanzler auf einen Monat nach Dannemark, woselbster zu Copenhqgen, Rotschild, Friederichsburg, Hebsingör und Cronenburg alles Merkwürdige betrachtete,auch mit den Ministern und mit den Professoren beyder Akademie sich bekannt machte. Die hohe Schuleverließ er zu Ende des 1723 Jahres, und kehrete wie-der zu seinen Äeltern zurück. Er war zum Müßig-gänge nicht geboren, und konnt? also nicht lange imVerborgenen bleiben,
Zuerst begab er sich an den Mecklenburgischen Mk-rowschen, und darauf 1724. an den Mecklenburg-Stre-litzischen Hof. An dem letzten gab ihm der HerzogAdolph Friederich III. nicht nur freye Tafel, sonderner ließ ihn auch den ; Junius als Auditor in die fürst-liche Justitzcanzeley einführen. Weil aber bey diesemHofe alle Collegia stark beseht waren, und sich keine
Hoffnung