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[Band 1.]
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des Hrn. Christ. Ulrich v. Ketelhodt. 7 i 9

Wegen seiner Geschkcklichkeit ist der Herr Vice-kanzler zu manchen Verrichtungen gebraucht worden,die nur einem Gelehrten können aufgetragen werden.Er parentirete 1729. den 30 Ienner der entseeltenHerzoginn Annen Sophien, auö dem Hause Gotha,und den il Oet. 1744. dem Herzog Friederich Anton.Auch hat er den Stadtrath zweymal, nämlich 1748.den r October , und 1749. den 24 Oct. aufgeführetund bestätiget. Das erste mal hielt er eine Redevon der Nothwendigkeit des obrigkeitlichen Standes,und das zweyte mal vom Nutzen der Gesetze und derPolicey.

Zu Verschickungen an fürstliche und gräfliche Höfe,als an den Weimarischen, Eisenachschen, Gothaischen,Meinungischen, Salfeldtischen, Coburgische», Zerbstk-schen, Sondershaustschen, Schlaitzischen, Geraischenund an andere, ist er zum öftern gebraucht worden.Er war auch 1728. in Berlin bey den Feyerlichkeitenzugegen, als sich der König von Pohlen, August II,daselbst aufhielt; imgleichen im Carlsbade 1732, daKaiser Carl VI, nebst der Kaiserinn sich der Brun-nencur bedieneten. Die Krönung Kaiser Carls VII.und der Kaiserinn Maria Amalia, hat er auch an-gesehen, weil er den damaligen Erbprinzen, den itzt-regierenden Herzog zu Schwarzburg-Rudolstadt, Jo-hann Friederich, nach Frankfurt begleiten mußte.

Es gereichet dem Herrn Vicekanzler zur Ehre,daß er 174z den 16 März von der hochdeutschen rechkS-gelehrten Gesellschaft als ein ordentliches Mitglied un-ter dem Beimamen Leonideö aufqenommen worden.Der Herr.Hofrath von Falkenstein hat das dar-

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