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[Band 1.]
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713 Geschichte

war er wieder angelanget; kaum hatte fein Fürst an-gefangen, ihn dem Würtenberg-Oelsischen Hofe an-zupressen; so erhielt er schon einen Ruf als Hofmei-ster bey dem jungen Grafen, Ludwig Friedrich Albrecht,zu Hohenloe WeickerSheim. Der Herzog selbst riekhihm zur Annahme dieses Postens, und daher trat erdie Reife, in dem Vorsähe, Hofmeister zu werden,wirklich an. Jedoch dieselbe ward unterbrochen,weil ihm zu Rudolstadt, woselbst Zeit seiner Abwe-senheit ein Plah erlediget war, die Stelle eines Hof-junkers, und bald darauf, nämlich den 26 Oct. dessel-ben Jahres, das Assefforat bey der Fürstl. Landre-gierung verliehen ward.

An diesem Hofe ist unser Gelehrter hernach voneiner Stufe zur andern gestiegen.. Im Jahre 1727*den 25 Aug. ernennete ihn der Herzog zum Cammer-junker. Da er diese Stelle bekleidete, ward ihmabermals der Antrag gethan, er sollte mit einemGrafen als Hofmeister auf Reisen gehen. Allein erschlug denselben aus, und kurz hernach, nämlich deni Nov. 1729, bekam er die Bestallung als wirkl.Hofrath in der Fürstlich Rudolstädtifchen Landesre-gierung. Weil der Herr von Retelhodt größererWürden fähig war, und feine Verdienste bey Hofeerkannt wurden; so crhöhete man ihn noch mehr.Im Jahre i?z8. ward er den 31 October als ersterRath in das fürstliche Consistorium eingeführet, und1750. den i Ienner begnadigte ihn der Herzog mitder Stelle eines Vicekanzlers und Consistorial-Vice»präsidentenö; und so erhielte er das Vicedirectoriumsowohl bey der fürstlichen Landesregierung, als auchbey dem Consistorio.

Wegen