des Hm. Joachim Ehrenft. Pftifer. 7 - z
Derjenige Gelehrte, dessen Geschichte wir zu liefernim Begriffe sind, ist schon unter denselben genennet.Da aber weiter nichts, als sein Name und ein paarSchriften angeführet worden; so ist diese Arbeit unsüberlasten, ».wir sind auch imstande, sie zu vollführen.
Der Großvater des Hrn. Joachim EhrenfriedPfeifers ist der Lübeckische große Theologe, D.
Allst, und der Vater Johann Ehrenfried Pfei-fer, Prediger zu Güstrau. Zur Mutter hat er gehabtAnna Agneca Barnstorfs, eine Tochter des vor-maligen Rostockischen Professors der Medicin, Bern-hard Barnstorfs. Er ward zu Güstrau den 6tenSept. 1709 geboren. Die Umstände seiner Erziehungsind diese, daß er seines Vaters in der zartesten Kind-heit durch den Tod beraubet, und der Aufsicht seinerMutter allein überlassen worden. Seinen Unterricht inSchulwissenschaften hat er auf der Güstrauischen undStralsundischenSchule genossen, die Lehrer,die ihn wohlangeführet,sind M.Sylvius,M.Richter u.Sandau.
Im Jahr 1718 hatte er die Schulstudien inne, undbezog die hohe Schule zu Rostock. Hier hielte er sichan den Hrn. Johann Herrmann Becker, Mamzel,lVeidner,Engeiken,Aepin,Burgmann u. sondert,perer Becker. Er erhielt auf dieser Universität auch dieMagisterwürde, und las draufphilologische und Herme- 'neutifche Collegien, welche Studien er nach dem Erem«pel seines Großvaters vor andern lieb gewonnen hat.
Von Rostock gieng er nach Jena, wo er noch einigeJahre für sich studirete,u.von denHerrenNleißenbornuudReusth prositireke. Zu Jena erhielte er 17)7 dieRechte eines lesenden Magisters, und erfüllet? die Pflich-ten, die ihm deswegen oblagen. In seinen VorlesungenZ z 2 hatte