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724 Geschichte

hatte er guten Zulauf. Die philosophische FaculkätMachte ihn 1740 zum Adjunctus, wodurch sein Fleiß zumjesenund Schreiben noch mehr ermuntert wurde.

Sein guter Ruf brachte ihm noch eine bessere Be.lohnung zuwege; denn im Jahr 174z harte er diet£f>re, von dem Durchlauchten Markgrafen von Bran-denburg. Culmbach zum ordenrlichen Professor derTheologie nach Erlangen berufen ;» werden. Ehe ernun dahin reisetc, ließ er- sich zu Jena, nachdem er da-theologische Examen ausgestanden, eine Probe im sestnabgelegt, und unter dem Vorsitze des Hrn. D. *ouU»baucvs feine theologische Jnauguraldisputaticm öffent-lich vertheidiget hatte, den theologischen Docrorhut imOctober des 174; Jahres aussetzen. Seitdem er dieErlangische Profession angetreten, hat er zur Aussah,me der Universität mit Mund und Feder gearbeitet,und die Pflichten erfüllet, die entweder das akademi-sche Prorectorat, oder das theologische Decanat, ihmauferleget. Im Jahre 1747 ward er zum Superin.tendens und Prediger der neuen Stadt Erlangen ver-ordnet, s. Göccing. gel. Zeit. No. 3. von 1748.

Die Schriften von ihm, welche uns bekannt wor«den, sind folgende:

Disput. de malo morali ctd divinam ad bonos finesdirectionem ad actiones Dei non referendo, ad vin-dicandum locum Exod. IV. v. 21. 1777. 34 Bogenin Quart. Seine Arbeit ist hauptsächlich wider diewercheimische Bibelübersetzung gerichtet, worinn derVerfasser gesetzt hat, dah das Böse mit zum ThunGottes gehöre. Hr. Pfeifer hat diese Disputationwegen der Rechte eines Magistri legentis gehalten.Der Respondent war Fried. Paul p^olfahrr. s.Hamb. Ber. No. 50. von 1738. Disput.