desHrn. JodocusHerm.Nunnr'nas. 771
Begräbnißgebräuche der Römer; der dritte be.rekset,daß die Verbrennung der Todten von den Römer» inWestphalen eingeführet sey; der vierte giebt Nachrichtvon den Scheiterhaufen der Westphalinger: im fünf-ten werden die in Kupfer gestochene Ascbentöpfe phy-fisch betrachtet, und im sechsten wird erwählet, was dieWestphälinger in die Todtentöpfe und Gräber gewor-fen. Im zweyten Abschnitte beschädigt sich der Hr.Verfasser mir den heidnischen leichensteinen in fünfCapiteln. DaS Sepulcretum hat dem Thescuro an-tiquitatum Germanicarum, den der Buchführer Tho-mas Fritsch liefern wollte, einverleibet werden sollen,aber der Thesaurus kam nicht zu Stande (s. desGommercii Litterarii Nunningio - Cohaul'enianiS. 8?). Wir haben bald eine neue Aussage zu ge-warten, wobey sehr zu wünschen wäre, daß des Hrn.Doctors größeres Werk von dergleichen Alterthümern,wovon das Sepulcretum bloß der Vor läufer ist, baldganz zuStande kommen möchte. Er ist schon weit damitgekommen, wie am gehörigen Orte soll gemeldet werden.
2) Diplomatis Garoli M. de scholis Graecis ctLatinis anno 804. Ecclesix Osnabrugensi ejusqueEpiscopo Wihoni concesll vindicata veritas 1720.12 Bogen in Quart. Es ist ein sehr wcikläuftigerStreit unter den Gelehrten, ob Carls des GroßenDiplom, das er dem ersten Bischöfe zu OsnabrücktPit>© wegen Anlegung einer lateinischen und griechi-schen Schule verliehen haben soll, ächt sei', oder nicht.Es haben solches Protestanten und Katholische ge-leugnet: aber auch Protestanten und Katholische behau-ptet. Ich werde davon in meiner schon fertigen Os-nabrückschen Schulhistorle weitlauftiger reden. HierCcc 2 will