7?r Geschichte
will ich nur so viel anführen, als nöthig ist. Dervormalige BibliothecariuS zu Hannover Joh. GeorgEccard gab 1717 heraus: Diploma Caroli M. Im-peratoris de scholis Osnabrugeniis Ecclesix Gradset Latinis critice expensum. Er hakte seinen Namender Schrift nicht vorgesetzt, sondern sich unterden Anfangsbuchstaben A. I. verborgen. Hierüberbekam er viele Gegner sowohl von Protestanten alsKatholischen. Unter den letztem besindet sich der Hr.Protonotarius iIunning, dessen Tractat eben genanntist. Eccard antwortete dem Hrn. t'Umnmg 1721.Die Aufschrift seiner Vertheidigung ist folgende:Censura diplomatis Carolini de scholis Osnabrugen-iis Ecclesiae, -- ab objectionibus Jodoci flermanniNunningii vindicata. Hr. Baring schreibt in seinerClavi diplomatica @.n. daß diese Schrift wogenderstachelichten Ausdrücke, nicht gar großen Bevfal! ge-funden. Der Hr. Protonotarius faßte gegen denHrn. Eccard sogleich eine neue Streitschrift unterdem Titel Hyperaipistes diplomaticus ab. Ehe aberdieselbe unter die Preise kam, war Eccard zur katho-lischen Religion übergetreten, und weil er sowohl, sichselbst zu widerlegen, in Handbriefen versprach, alsauch gute Freunde dem Hm. Protonotarius riechen,die Streitsache liegen zu lassen; so hat er nichts wei-ter drucken lasten. In dem schon angeführten Com-mercio litterario wird S. 98. berichtet, Hr. t7unnn:gwürde seinen HyperaQustes in der Gestalt eines Ge-sprächs tm Reiche der Todten herausgeben, weil seinGegner nicht mehr im Leben wäre. Es kömmt unsdaher sehr glaublich vor, daß Hr. tlunning nichtwisse, daß Eccard in seinen Annalibus Franci»
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