Band 
[Band 1.]
Seite
948
JPEG-Download
 

948 Geschichte

Verrichtungen Bericht abzustatten, und sehte imMonat August nz.it der Armee über die Ostsee. Siekamen des folgenden Tages glücklich auf der JuselTrügen an, und hatten den König Sranislcrusin einer königlichen Jacht zu ihrem hohen Reistge-fährten. Bey nahe drey Monate blieben sie zuStralsirnl), und Hr. Nemeiz halte die Ehre,denen zweymaligen Unterredungen des schwedischenund deS sächsischen FeldmarschallS, Grafen vonFkemming, außer der Stadt, als Secretorius bey-zuwohnen. Im October verließen sie endlich dieStadt, und gelangeten mit der Armee auf die Grän-zen des Herzogthums Mecklenburg. Diese brachdurch, und nöthigte ohne großen Verlust die Sach-sen und Dänen, sich zurückzuziehen. Jene nahmenin großer Eil ihren Weg nach Greifswalde, diesenach Rostock und von da nach wißmar» Rostockward durch List erobert, und mußte schwedische Be-sahung einnehmen, weil es denen Schweden denDurchzug, welchen es den Dänen verstattet, gewei-gert-hatte, und ein Theil der Armee, welches durchdie Stadt zog, vereinigte sich wieder mit der übrigenbey Ovan, einem Städtchen zwey Meilen vonRostock, nachdem zwischen den streitenden Parteyenein Stillstand der Waffen auf vierzehn Tagen warbeliebiget worden. Diese waren noch nicht gänzlichzu Ende, als die Dänen sich bereits anfiengen zu be-wegen, und dadurch dem Grafen von StenbockGelegenheit gaben, ihnen entgegen zu rücken, damitsie ihm nicht zuvor könnten. Die Schweden thatenbey Gadebusch den Angriff. Die Sachsen undDänen wurden in die Flucht geschlagen, und mußten