des Hn. Joachim Christoph Remeiz. 95*
und Dorchefier nach London; allivo sie von demschwedische» Ministee/ dem Grafen Gyllenborg,sehr wohl empfangen wurden, sich aber, weil siekeine längere Zeit harten, nur drey Wochen, um dasmerkwürdigste zu besehen, aufhielten, und mit einemenglischen Schiffe, welches Waaren nachSchwedenbrachte, zurückkehrten. Nach sieben Tagen gelan»gelen sie an das norwegische Ufer, stiegen zu Eothen-bürg aus, wurden von dem dortigen Gouverneur,dein Grafen Löwcnhaupr, sehr freundschaftlich be-wirthet , und trafen endlich auf das SkeinbockistheErbgut, lVapnö bey Hatmftadr in Halland, zugroßer Freude der gräflichen Frau Mutter und gan-zen Familie, glücklich ein.
Unterdessen war der Vater unsers Hrn. Remeizzu wißmar mit Tode abgegangen, und hatte nebsteinigen Gütern auch einige Zwistigkeiten zwischenseinen Schwestern und Stiefmutter nachgelassen, zuderen Deylegung er ersucht -wurde überzukommen.Er reisete deswegen, nach erhaltener Erlaubniß,über Nstadt und Srralstmd nach kVißmar, undvon da nach Lübeck, wo feine Schwestern sichwohnhaft niedergelassen hatten, und hielt sich zweyMonate mit Familienfachen befchäfftigt.
Mit dem Anfange des Jahres 1715 kehret« ernach Srralstmd zurück, und machte sich denenschwedischen Ministem, welche kurz zuvor mit Carldein zwölften aus der Türkey zurückgekommenwaren, bekannt, in Hoffnung, daß man ihn, wievorher, bey der Kanzeley gebrauchen würde. Dasich aber alle ordentliche Aemter bereits beseht fan-den, und er sich nicht entschließen konnte, «in außer»O 0 0 4 ordent-