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[Band 1.]
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desHn. Ioachnn Christoph Nemeiz. 455

aufgenommen worden, gieng er über Lüncburgund Hainburg nach Lübeck, allwo er vierzehn Tageblieb, seine Salden zur Nichtigkeit brachte, und überHamburg und Hannover wieder an den lTXrlde-ektsct)en Hof zurückkehrere, um sich in seine Bedie-nungen zu begeben.

Bey der Brunnencur zu pyrmonr im Junius1718 hatte er die Ehre, dem Fürsten und der Für-stinn von Schwarzburg-Sondershausen ver-schiedentlich anfzuivarken; und des Winters daraufbegleitete er die junge Fürstinn auf ihrem Besuchebeydem Cardinal Grafen von Schönborn zu Fritz-lar, welcher einige Tage vorher zu lVildungenauf dem Schlosse Friederichsstcin dem fürstlichenHause zugesprochen hatte. 1719 gleichfalls im JuniuSgieng er mit dem Hofe wieder nach pyrinonr, wosich damals der König von Engelland und verschie-dene hohe fürstliche Personen einfanden. 1720 rei-seke er auf die Ostermesse zu Frankfurt, und hattedie Ehre dem PTerspru Idsrcmisthen Host?, DenenGrafen zu Leiningen aufGrünstadr, dem Grafenvon Srolberg - Göderen und seiner Gemahlin»,wie auch der verwitweten Fürstinn und ältesten Prin-zessrnn von Nassau-Gaarbrück aufzuwarten; undwiederum im Julius zu pyrmonc verschiedene hoheFürsten und Prin zeit kennen zu lernen.

Verschiedene Ursachen bewogen ihn, bey demFürsten von IValdcck um dioErlassung seiner Diensteanzuhalten; welche ihm auch, wiewohl ungern undnur unter gewissen Bedingungen ertheilet, und ihmdabey der Character eines fürstlichen Hofraths bey.zeleget wurde. Er war gesonnen, ein ruhiges Privat-leben,