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[Band 1.]
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9?2 Geschichte

entfernet, und alle Arten des Zeitvertreibes, so ersich machte, waren ernsthaft, nützlich, und so vieleZeugen eines ausnehmenden Geistes. Seine Spiel-karten waren astronomische Karten, und seine Belu-stigungsstunden brachte er mir der tiefsinnigen SchriftdesStirlings über die lineas tertii ordinis ju. Sothat er in der Mathematik und Weltweisheit starkeSchritte, erwies sich schon damals als einen zierli-chen Redner sowohl im Lateinischen als Französischen,besaß einen Schatz von Kenntniß der Geschichten,der griechischen, lateinischen, ftamösistpen und ita-lienischcn Literatur, und bahnte sich einen gewissenWeg zu der erhabensten Gelehrsamkeit.

In einem Alter von neunzehn bis zwanzig Jahrenstieg er unter denenjenigen auf, welche sich um dasoffen gefallene Lehramt der Weltweiöheit in seinerVaterstadt bewarben. Er und sein beständigerMitschüler und Freund, Hr. Calendrini, itzigerStaatsrakh, welcher mit ihm gleiches Alters war,trugen ein ungemeines Lob davon (*); obschon kei-nem von beyden, sondern dem noch ißt lehrendenwürdigen Herrn de la Rive, die Profession zu Theilward. Beyde junge Gelehrten wurden indessen auchnicht gänzlich vorbey gegangen, sondern die weiseVorsorge der Obrigkeit schätzte es vor ein Glück ihresMusensitzeS, ein neues Lehramt der Mathematikaufzurichten, und solches unter beyde theilen zu kön-

nen.

(») Ein jeder von denen, so sich um ein Lehramt be-werben, ist daselbst gehalten, zwo gelehrte Abband-lunden zu übergeben, und über aufgegebene Satze(dießmal aus der Vernunft- und Naturlchre) zudisputire».