des Hm. Gabriel Cramer. 975
bloß einer sanfteren Beurtheilung der cartesiani'schenWirbel meyneke schlildig zu seyn; alö welche bey sei.nen Richtern noch galten.
Den achten December 1746 wurde er in einer Ver.sammlung der königlichen Akademie der Wissenschaf-ten zu Berlin, einmüthig zu ihrem Mitgliede erwah-let. Verschiedene andere berühmte Societäten, diezu London, zu N/onrpellier, zu Lyon und zuBologna, bewarben sich nicht weniger gleich alsum die Wette um ein so würdiges Mitglied. ImMärz des Jahres 1747 hatte er die Ehre den durch-lauchtigen Erbprinzen Lriedenct) von Sachsengotha,welcher sich ins dritte Jahr zu Genf aufgehaltenhatte, auf Erlaubniß seiner Obrigkeit, welche unter-dessen dem Hrn. Jallabett die Verwaltung seinesAmteö auftrug, nach Paris zu begleiten; allwo erüber ein Jahr lang zubrachte, und sich eine allgemeineHochachtung erwarb; auch die Ehre hakte, daß diekönigliche Akademie der Wissenschaften ihn zu ihremauswärtigen Mitgliede vorschlug; und, wiewohl die-ser Vorschlag, auf höhere Anbefehlung, nicht inSWerk gestellet, sondern der kaiserliche Leibarzt, Hr.von Swieten erwählet wurde, so geschahe dochdiese Zurücksetzung auf eine solche Weise, daß daswahre Verdienst und die Ehre des Hrn. (tramersnicht das geringste darunter litten. Da er indessen,Zeit feines dießmaligen Aufenthaltes, war eingeladenworden, denen ordentlichen Versammlungen der Aka-demie beyzuwohnen, so gab ihm dieses Gelegenheit,auch mit denen Herren Lafsini, Bouguer, latondamine, d' Alamberr de Fouchi, Nolecund anderen, in nähere Bekanntschaft zu treten.
Und