982 Geschichte
gewesen, welche man mit größerem Rechte «ine leben-dige Encyclopedie hat nennen können. Die inder Nouv. Bibliotheque Germanique Tom.X. P. 2.p. 3 59- 393. abgedruckte Lobrede des Hrn. Pros.Verner gereichet unserm Gelehrten nicht wenigerzu einem herrlichen Nachrühme, je berühmter undgrößer der Verfasser derselben selbst ist. Wirwrllenaußer dem, so wir bereits an seinem Orte eingerückthaben, noch folgendes hinzufügen.
Hr. (sramcr fand in seinem väterlichen und brü-derlichen Hause so viel Vergnügen, daß er nichtdaran dachte, sich davon zu scheiden, noch sich zuverbeirathen. Ohne den Umgang mit dem Frauen-zimmer zu meiden, hat er nur allein den Musen sichbeliebt zu machen gesucht.
Seinem Rath und seinen Vorstellungen hat dieAkademie zu Genf einen neuen Glanz nicht wenigzu danken, durch die Aufrichtung eines Lehrstuhlsder Erperimemalphrsik, welcher 1737 dem geschicktenHrn. Professor Iglladerc eröffnet wurde, der seitdem, vornehmlich durch die electrischen Versuche,sich einen großen Ruhm erworben hat.
Des Prinzen von Sachsengotha Durchlauchtigkeitdrückten sich, über den Verlust desselben, in einemAntwortsschreiben an den Hrn. Professor Vernerfolgendergestalc aus. Der Verlust des Hrn. Lramerist nicht nur denen, so ihn kannten, sondern demmenschlichen Geschlechte gemein. Die ersten verlie-ren einen getreuen Freund an ihm.; das menschlicheGeschlecht einen ehrlichen Mann; und einen Mann,tvelcher dasselbe durch seine große Wissenschaft hätte
erleuch-