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[Band 1.]
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des Hrn. Gabriel Cramer. 931

auch nicht weniger in alle Tiefen der Weltweisheithineingedrungen; ja es war so leicht keine Wissen-schaft, in welcher man ihn nicht zu Hause fand.Die freyen Künste, die Geschichte, die Alterthümer,die gelehrte und lebende Sprachen, die Rednerkunst,die Gottesgelahrtheit und selbst die RechtSgelehr-famkeit hatten an ihm einen gründlichen Kenner undLiebhaber. In der Geschichte seines Vaterlandeswar ihm auch das kleineste nicht unbekannt. Wiemanche Probe seiner Scharfsichtigkeit hat er nichtgegeben in Erklärung dunkeler Ueberbleibsel des Al-terthums und Entzifferung der unleebarsten Schrif-ten , woraus er sich nur einen Zeitvertreib machte?Mit was für Einsicht erläuterte er nicht die nich-tigsten Fragen aus der Gottesgelahrtheit, und dieschwersten Stellen der heiligen Schrift? Auch warihm keine Arbeit, wobey er Nutzen sahe, zu müh-sam. Um den öffentlichen Büchersaal hat er sichverschiedentlich verdient gemacht. Dcm Kirchenrathemachte er sich durch verschiedene Mühwaltungen un-gemein brauchbar. Selbst die Archiven haben ihm' Einrichtungen zu danken, wodurch sie nutzbarer ge-worden. Sein Umgang war dabey weit von allemStolze mtfernet, und überaus angenehm und lie-benswürrig. Doch, wer kann einen Cramer undfeine Verdienste nach Würden beschreiben? Wieberufen uns indessen auf denjenigen Aufsatz, welcherin der llibliotbegue railonnec Tom. XLVIIf. P. i.S. 225 h. f. befindlich ist, und woraus wir unsereNachrichten großentheils ergänzet haben. Es heißtdaselbst S. 228. Man fürchtet nicht es zu sagen, nochzu viel ;u sagen. Vielleicht sind wenig MännerQaq z gewe-