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[Band 1.]
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des Hii. Joseph Aurelius de Januario. 995

Italienern den Hrn. de Januario beyfügen. SeineLebeneumstände sind nach dem Aufsah des Hrn. Ser-gius in den nov. licrer. di Firenze von 1745, undnach der daraus vom Hrn. Drucker in seinem Bis.dersaal, im VlllZehend, entlehnten Nachricht, fol-gende :

Hr. Joseph Ancon de Gennaro, oder Janua-rio, war 1701 in der Haupistadt des KönigreichsNeapolis geboren. - Seine Aeltern waren Horatiusvon Januario und Eäcilia von Franco. SeinVater war ein Advocat, der die RechtSgelehrsamkeiklange getrieben hat. Es ist nichts ungewöhnliches,daß Kinder eine Neigung zu der Handthierung, oderzu der Wissenschaft bekommen, die ihre Väter trei-ben. Diese Lust stellete sich auch bey unserm Gelehr-ten ein, aber mit einem so rühmlichen Eifer, daß ernicht bloß ums Brodt, sondern ein gründlicherRechtSgelehrter zu werden, studirete, und dahervon der betretenen Bahn des Schlendrians abwiche.Er studirete anfänglich bey den Jesuiten. Die be-kannte Lehrart derselben that ihm kein Genüge, under wagte sich daher selbst an die Schriften der Grie-chen und Römer. Die Stärke seines Verstandes,Wihes und Gedächtnisses zeigeten sich bereits in derSchule. Er that es im Fleiß und in den Schul-übungen seinen Mitschülern weit zuvor, welchen ervon seinen Lehrern oft zum Muster der Nachahmungvorgestellet ward. Die von ihm in seiner Jugendaufgesetzte lateinische Poesien sind frühe Zeugen seinerjugendlichen Geschicklichkeic und reinen Geschmacks ander alten römischen Litteratur. Diese war für ihnein unvergleichliches Hülfsmittel, die Rechtögelahrt-Rrr 2 heit