desHm. Ivh.Anton Sergius. 1007
vorzuschlagen, traf das Loos auch unsern Gelehrten,welcher 1736 als Auditor in die Provinz Interamnagehen mußte. Man verlor ihn sehr ungerne, alser wegen unvermutheken Abstcrbenö seines VatersnachNeapoiiS zurückkehren mußte, wo er wiederumsich der Advocatur widmete, und zu practicirenfortfuhr.
Dieß sind die Lebensumstünde des Hrn.GergiUS,die wir mit dem Verzeichnisse feiner Schriften be-schließen wollen. Er hat herausgegeben:
1) Elogio di Giavincenzio Gravinn.
gius veranstaltete 1741 zu Neapolis den Abdruck einerneuen Sammlung der kleinen Schriften des berühm-ten Gravina in 12. und Ärfelben fügte er die Le-bensbeschreibung des (Zravina bey. Und das nichtallein, sondern er stellet auch eine Vergleichung desGravina mit andern Gelehrten an, die von ebendenselben Materien geschrieben haben, um den Nea-politanern zu zeigen, wie weit er es ihnen zuvorgethan, und daß sie eben die Bahn betreten müßten,wenn sie so glücklich werden wollten, wie Gravina,das ist, daß sie die schönen Wissenschaften mit derRechtsgelahrtheit verbinden müßten.
2) De juris studio poeticae facultati adnectendo.Hr. Sergius hat die Gedichte des Hrn. de Janua-rio gefammlet und 1742 herausgegeben. Bey den.selben findet man auch die gegenwärtige Abhandlung,Sein Zweck ist, den Rechtögelehrten zu weisen, daß,ohnerachtet die Rechtsgelahrtheit eine ernsthafteWissenschaft ist, die Annehmlichkeiten der Dicht,kunst dennoch mit derselben sich verbinden lassen.
z) Del?