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[Band 1.]
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des Hrn. Ioh. Daniel vonHoven. 10.7s

doppelten Absicht der vierten Bitte, nicht daß wipum geistliches und leibliches Brodt bitten sollen, son-dern wir sollen im Geiste um zwey wesentliche Dingebitten, daß, wie wir täglich das irdische Brodt we-sentlich gegenwärtig nöthig haben, also auch daShimmlische Brodt, Christi wahrer Leib, den wir imäußerlichen Brodt berühren, wesentlich und wahr-haftig täglich gesucht, und mündlich genossen werdensolle. Nichts weniger, und nichts mehr, sagen dieseVäter, man mag sie ansehen, auf welcher Seite matt'will. Beyde Väter berufen sich zwar aufs sechsteCapitel Johannis, aber in dem Verstände, wie eSdie declaratio formul. Loncorcl. de ccena domini ,vom Ruhen des heil. Abendmahls verstehet, daß,da wir täglich seinen Leib im Brodte essen, wir durchkein Verbrechen von seinem Leibe und dem Andenkenseines Leidens gesondert werden. Wie nun abek.Cyprianus erst den geistlichen, hernach den leibli-chen Sinn der vierten Bitte vor Augen leget, so ver-bindet Tertullianus beyde mit einander, und sehet,daß der geistliche Sinn nicht bloß, sondern in diesebBitte, porior sey. Denn so versteht er diese Bitteim leiblichen Verstände lib. IV. adversu; Marcion.p. 266. edit. Rhen. 1721, quis dabit mihi panemcottklianum, qui nec milium mihi condit, an quietiam de coelo panem angelorum populo suo prae-stitit? Beyde Väter reden vom Leibe Christi, dervom Brodt unterschieden ist, und doch berühretwird. Tertullian schreibt: quod et corpus ejusin pane censetur. Wäre Christi Leib die Kirche, sowäre die Kirche Christi im Brodt. Wäre ChristiLeib hier die Kirche, so müßte entweder die KircheYyy z sich