1056 Zusätze zur Geschichte
wir uns nicht mehr nach den Materien zu richten,sondern können der Ordnung der Jahre folgen.
Der Streit der Republik Venedig mit dem Pabstwegen des Aquilejcnfsschen Patriarchats wickelte denHrn. Cardinal, wegen feiner Connexion mit der Re-publik mit ein. Er durfte daher während der Dauerdesselben nicht an den Römischen Hof kommen. In-zwischen lieh er einen Brief an den Pabst in derAquilejensischeii Sache ab, welcher aber eine felrsameWirkung hatte: denn der Pabst nahm den weltlichenArm zu Hülfe und die Republik Venedig ließ demHrn. Cardinal die schriftlichen Urkunden abfordern.S. Hamb. Berich. No. 40. von 1752.
Den r; Nov. 1751. ließ der Hr. Cardinal einenHirtenbrief an seine Geistlichkeit uud Gcnieine derStadt und Diöcös Brescia drucken, nachdem er zu-vor in verschiedenen Pfarren selbst das Hirtenamt,und insonderheit die Ausspendung des RömischenSacramentS der Firmelung verwaltet hatte. Einedeutsche Ueberschung dieses Hirtenbriefes enthält dasi Stück der Freyen Urtheile von 1752.
Im Jahr 1752. hob der Hr. Cardinal verschiede-neö aus der Presse; als nämlich Epistolarum Regi-naldi' Poli , S. R. J. Cardinalis & aliorum ad ipsumPars IV, qux /criptas complectitur ab initio anni1543. vsque ad finem anni 1554, scilicet vsque adnauigationem in Angliam ex legatione ei a lulioIII P. M. demandata ad pacificandum regnum il-lud cum Deo & Ecclesia catholica. 12 B. in 4.Die Zuschrift ist an den damaligen Erzbischof zuParis, den Card. Tenclin, gerichtet, und enthälteine Klage, daß nicht alle unter den catholischcn
Geistli-