des Herrn Cardmals Quirini. 1037
Geistlichen, besonders unter der Clerisey tu Frank,reich, gleichen Eifer für ihre Religion bezeigen, undder Hr. Card. kann sich bey dieser Gelegenheit nichtentbrechen, die ihm so angenehmen Schmeicheleyen,die ihm protestantische Geistliche hin und wieder,bisweilen aber auch auf eine spöttische Art gemachthaben, im Ernst zu wiederholen. Dieser Theilist in den apparatum und die Briefe selbst gekheilct.In: 'apparatu hat der Hr. Card. vieles mit Prote-stanten , sonderlich mit Hrn. Kiesling, zu thun, daer sich bemühet mit Hülfe der in diesem Theil ent.haitenen Briefe zu erweisen, daß PoluS im gering-sten nicht von der Lehre der Römischen Kirche abge-wichen, auch nicht aus einem MiSfallen an den vor.hergeschehenen Handlungen der Tridentinischen Kir-chenversammlung, sondern wirklich wegen schlechterGesundheit diese Versammlung verlassen habe: fer-ner sucht er dieses Cardina lö Gemüthsfaffung beyder nahen Hoffnung zur päbstlichen Würde, 'undeine wahre Gleichgültigkeit gegen diese so reizendeEhre aus seine» Briefen zu zeigen, und andere wich-tige Umstände seines Lebens zu erläutern. Die Zei-ten , in welche diese Briefe fallen, können nicht an-ders , als sie den Liebhabern der Geschichte angenehmmachen, da Polus in den Jahren von 154z-1554..bey sehr merkwürdigen Austritten, davon seine Briefemerkwürdige Umstände enthalten, gelebet hat. S.Götting. Anzeig. No. 72. und Freye Urth. No. 2z.von 175z.
Folgende 1752. gedruckte Schrift, gereicht demHrn. Card. zu Ehren: Reverentlilfimi Patris D.Felicis Mari» Nerini , Congregationis Monacho-rum