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[Band 2.]
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Des Herrn Cardinals Quirini. 1065

Fragen, und theils Zweifel, vorgelegt habe. DasLob, so er der Scharfsmnigkeit des Herrn Pros.GesnerS hiebey ertheilt, sie sey im Stande, dasLlntheilbare zu theilen, und das Endliche unend-lich zu machen, ist so sonderbar, daß man nichtweis, ob es ein Lob seyn, oder den GesnerischenVerdacht bestärken soll. Von den Büchern, derenmehr, als hundert gefunden sind, giebt er alleHoffnung verloren , daß eines derselben werde ge-lesen werden können, nachdem die Feuchtigkeit desOrtes ihnen allzu sehr geschadet hat. Görting. An-zeigen 119 von 1754.

Das Verlangen des Herrn Cardinals, daßHerr Pros. Gcsner seine gemeldete Ausbesserungenin den primordiis Corcyrae mit critischcn Augenbetrachten möchte, erfüllete der Herr Professor, ohnedaß es der Cardinal erlebete, am 7 Junius 1755, anwelchem er in der Versammlung der Königl. So-cietät der Wissenschaften eine Abhandlung über diegriechische Aufschrift verlas, welche Mcmtfauconvom Apostolo Zeno erhalten und im Diario Italicogemein gemacht, der Cardinal Quirini, in seinenkrimorüür Corcyrae und Muratori im Thesaurowiederholet haben, Maffei aber in dem BüchleinTrallrurori Italiani schon 1720. italiänisch übersetzt,und hin und her verbessert hat. Ein Auözug ausder verlesenen Abhandlung des Herrn Professorsstehet No. 71. der Götting. Anzeig. von 17;;.

Auö einem Briefe des Herrn Card. Quin'n!an den General-Abt der hieronymianischen Mönche,Felice Maria Nerini, vom zo Iul. l7Z4. kann maneinige, diesen Orden betreffende, Nachrichten neh-Txx z wen: