Band 
[Band 3.]
Seite
7
JPEG-Download
 

t>e&$vn. A.P. Leguoie v.Pmnonwal. 7

da der große Mann sahe, daß er weder seinen Zwei-feln eine Genüge thun, noch auch ihn überreden könn-te, in den Orden der Jesuiten ;u treten, verändertesich hernach feine Freundschaft in eine Verbitterungwider ihn. Der Herr de pompignan, nachheri-ger Bischof von Puy, welchem ihn der Pater Tour,ticmine übergab, gewann ihn auch nicht; und derPater Tnnapcville richtete mit seinen beständigenErmahnungen, die heilige Maria um Erleuchtung zubitten, noch weniger aus.

Da er neunzehn Jahre alt war, verließ er dasGymnasium ; und wir haben ihn oben in feines Va-ters Hause gelassen, mit dem Vornehmen, ein Inge-nieur zu werden. Die mit der Erlaubniß dazuverknüpfte Bedingung hatte er erfüllet, und sichdurch seinen ausnehmenden Fleiß in den Stand ge-setzet, um in Dienste zu treten. Allein, da bereitsein Ueberfluß von Ingenieurs vorhanden war, si»konnte er keine Mittel finden, um dazu zu gelangen.Die unfreundlichen Begegnungen seiner Aeltern be-wogen ihn indessen, sich, da er noch nicht ein undzwanzig Jahr alt war, auö ihrem Hause zu begeben,und zu einem Geistlichen, welcher sein Freund war,seine Zuflucht zu nehmen. Anfänglich ließ ihm seinVater wöchentlich eine kleine Summe Geldes zu-fließen. Er lebete damit in guter Zufriedenheit.Um aber seine Zeit auch zum Nutzen anderer anzu-wenden, nahm er verschiedene junge Leute zu sich,welche er in der Rechenkunst, Algebra und Geome-trie umsonst unterwieß. Endlich, nachdem er ftineKräfte auf diese Weise zur Genüge qeprüfet zu ha-ben meynete, und sich etwas Geld zusammen gespa-

A 4 ret