Band 
[Band 3.]
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IO

Geschichte

fur sein Dürerland so frühe hervor thut, undrhm unentIelrlict) seine Gaben weiser. An ei.ner großen Anzahl Gedichte, so ihm zu Ehren ve»fertiget wurden, fehlere es auch nicht. Dasjenige,so Herr Bacular d'Arnaud unter dem TitelArnold de la philosophie drucken lassen, zeichnet sichdarunter auS.

Unter den Zuhörern seiner Vorlesungen fandsich auch verschiedenes Frauenzimmer ein; wie erdenn auch einst seine Mutter nebst seinem Vater dar-unter gehabt, ohne gleichwohl einige Frucht ihrerGeneigtheit davon zu tragen. Vornehmlich aberwohnete die Jungfer Maria Anna Victoria pi«yeon d'Gsangis, seine itzige Eheliebste, denensel-ben unausgesetzt bey. Sie war eine Tochter desdurch die Verfertigung einer sich selbst bewegendenSphäre nach dem Copernicanischen Systeme da-mahls berühmten pigeon. Mit diesem Mannewar er, da er ihn um seine Sphäre zu besichtigen be-suchet hatte, in dessen hohem Alter in Bekanntschaftgekommen. Die Hochachtung, so er für ihn ge-wann, war ungemein. Die Tochter, welche etwansechszehn bis siebenzehn Jahre alt war, reizete ihndamals gar nicht, sondern bloß der angenehme undlehrreiche Umgang des Greises nahm ihn dergestaltein, daß er sich fleißig in dessen Hause einfand. Eswaren der Kinder viele, so erst in einer in seinem ho-hen Alter vollzogenen Ehe erzielet waren. Dieß be-kümmerte den noch dazu seines Gesichtes beraubetenAlten, welcher sein Ende mit starken Schritten her-an nähen sahe, nicht wenig. Er erstarrte sich Zu-weilen darüber gegen den Herrn von premone-

val.