desHrn. A.P.beguoie v.Premontval. u
val. Eines Tages that er es mit so vieler Zärtlich,keit, daß dieser dadurch bewogen wurde, ihm zu ver-sprechen, daß er eine besondere Sorge für seine Nach.zulassenden tragen, und sich ins besondere die weitereUnterweisung seiner ältesten Tochter in den mathe.matischen Wissenschaften, worinn der Vater sie bis.her unterrichtet hatte, angelegen seyn lassen wolle.Der alte pigeon starb, und bald wäre ihm seineTochter, da Herr premonrval kaum einen Anfangseines ihr zu gebenden Unterrichtes gemacht halte, indie Ewigkeit gefolget. Sie kam zwar von derKrankheit auf, blieb aber länger als ein Jahr in ei-ner sehr großen Schwachheit. Hierüber gerielhendie schönen Versprechungen bey nahe gänzlich inVer»gessenheit, und eö verstrichen wohl fünfzehn bis acht.zehn Monache, ehe Herr premontval anfieng die-selben ernstlich zu erfüllen. Seit dem das Glückihm gewogener geworden war, hakte er auch seine Le,benöart erstaunlich verändert. Er kannte die Weltnoch nicht, und glaubete ihren Umgang lernen zumüssen. In dem Hause des ersten Präsidenten desParlementS gerieth er in eine Gesellschaft jungenFrauenzimmers, mit welchem er sich in Vorstellungverschiedener Lust - und Trauer-Spiele übete. SeineVorlesungen giengen zwar ohngehindert fort; übri.gens aber gieng bey nahe alle seine Beschäfftigungauf die Schauspiele; und sein Besuch des Pigcon.schen Hauses fieng an gar selten zu werden. EinerTages gieng er dahin, und fand solches in traurigenund nothdürftigen Umständen. Sein Mitleidenward rege, und er sehte sogleich einige Stunden täg.lich zum Unterrichte der Jungfer pigeon feste;
nahm