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Geschichte
nahm dieselben genau in Acht, schrieb ihr einen Planihrer Studien vor, und leitete sie in allen ihren Be-schäffcigungen. Diese hinwiederum sparete wederFleiß noch Mühe, und that alles, was ihr aufgegebenward, auf das genaueste. Nach einiger Zeit mußtesie sich auch gefallen lassen, sich nicht allein bey sei-nen öffentlichen Vorlesungen einzufinden, sondernauch darinn zu antworten. Ja, wenn es nicht durcheinige Umstände wäre verhindert worden, hätte sieauch öffentlich unter ihm disputiern sollen (*).
Diese nähere Unterweisung daurete etwan zweenJahre, und bis dahin hatte der Herr von pre-inomv.rl seine Schülerinn als seine Toel)ker angese-hen , auch selbst sich einer gewissen Strenge gegendieselbe bedienet. Allein, was geschahe? die Liebebemeisterte stch nach und nach seines Herzens; erwagte es ihr Erklärungen derselben zu thun, undfand sich so glücklich zu verspüren, daß er ihr auchnicht gleichgültig wäre. Unterdessen trug es sichohnermartet zu, daß er dem Fürsten von der Moldau,Konstantin Scarlerri,^um Hofmeister seines Prin-zen vorgeschlagen wurde. Er ward demselben durchden Abt Lournier empfohlen; er schrieb auch selbstan ihn, und der erste Leibarzt dieses Fürsten, HerrBerlin, war fein Freund, mit welchem er die ana-tomischen Vorlesungen des berühmten.Hünauld be-suchet halte. Dieß gab ihm Gelegenheit sich gegen
seine
(*) Die Rede, so sie bey dieser Gelegenheit hätte haltensollen, ist hier so wohl, als auch in dem unten anzu-zeigenden Leben ihres Vaters, mit abgedruckt, und derLeser wohl errinncrt, wie er sich die nie existirte Rcd-nerinil vorstellen müsse. O gusmnm eil in rebus inane 1