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[Band 3.]
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desHrn.A.P.Leguoie v.Premontoal. 21

jm Waisenhause behalten, entwischet aber und läuftzu seinem Herrn. Die Waisen - Vorsteher suchenihn daselbst, und fordern ihn wieder; Allein verge-bens. Sie erheben also bey dem Consistorio eine»Proceß wegen der Gotteslästerung; welcher aber alseine caula mere ciuilis an das Gericht verwiesen, undvor demselben, ohne Verurtheilung des einen oderdes andern Theiles, geführet worden. Und diesenbisherigen Proceß, von welchem er appclliret, hatHerr premoncval ralhsam gefunden, mit einer sa-tyrischen Feder zu beschreiben, und, seiner Gewohn-heit nach, der Welt ziemlich auösührUch vor Augenzu legen. Wird in der Gazette de Berlin No. CXX1V,und den deutschen Berlinischen Zeitungen des Octo-berö recensirt. Die Religion des Herrn Verfas-sers sehe aus, wie ste wolle: so viel ist gewiß, daßer, in Ansehung seiner selbst, den HarpokrateS unddie Angerona nicht verehre.

Noch hat der Herr von premontval heraus-gegeben :

12) Du hazard, sous 1 ’ empire de la providence,pour servir de preservatif contre le fatalisine mo-derne. Berlin. 1755. Octav.

Zum Beschluß zeigen wir diejenige Schrift an,welche >755 das Licht gesehen hat, unter dem Titel:Briefwechsel über wichtige Sachen der heutigen Ge-lehrsamkeit, in welchen einige Lehren der Herren,Schubert, Michaelis, de premontval, und ei-nes Ungenannten zu Leipzig untersucht werden. Frf.und Leipz. Octav.

Noch sind in den ersten Monathen des Jah-res 1756, zween seht beißende sacyrische Briefe wider

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