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Geschichte
Weisung und Aussicht er dieselben übergab. Doch .ließ er sich durch seine weitläuftigen Amts-Geschäffle >nicht hindern, daß er nicht auch selbst ein fleißigesAuge auf sie gehabt haben sollte. Er hielt nicht al-lein nach dem Esten erbauliche Abendstunden mit ih-nen, sondern ließ sie auch alle Morgen den der Lhee-Tafel vor sich kommen, und stellete eine scharfe Prü,fung mit ihnen an. Da er nun Hiebey so wohl, alsin den Catechisationcn, auch sonstigem Betragendieses seines zweelen Sohnes, einen ausnehmendenFleiß und natürliche Anlage zu allem Guten und zu ,aller Ordnung wahrzunehmen meynte, hielte er viel (auf ihn, und widmete ihn von Anfang an der Göt- 'resgelehrcheik. Da er die Vereinigung der Luther»'- 'fchen und Reformirten aufrichtig wünschete und su-chete, so bewies er auch diese seine Gesinnung da-durch, daß er in der Wahl der Präceptorcn auf denUnterscheid der Religion nicht sahe. Jenes sporneteseine Söhne ungemein an, und machte, daß sie mitsehr geschwinden Schritten in den Anfangs-Grün-den fortkamen. Dieses hat mit zu derjenigen Ver-träglichkeit und theologischen Mäßigung beygetragen,in welcher sie den Fußstapfen ihres Herrn Vatersgefolqet sind. Nach dem im Jahre 1727 frühzeitigerfolgten Absterben desselben, fuhr die Frau Mutter,welche ein allergnädigster Befehl zu Potsdam hielt,noch zween Jahre fort, einen Hauslehrer zu halten;entschloß sich aber zu Ende des Logten Jahres, diedren ältesten Söhne auf das JoachimsthalischeGymnasium nach Berlin zu senden; allwo ihnen,auf königliche Verordnung, Tafel und Zimmer freygegeben wurden. Unser Herr Srosch hatte es zu
Hause