des Herrn Eberh. Heinr. Dan.Stofch. zz
1737 aber wurde er unter dle Anzahl der königlichenCandidaten aufgenommen, nachdem er sich, der Ge-wohnheit zu folge, dem schärferen Examen unterwor-fen hatte. Das Jahr darauf sandte ihn das Ober-Kirchen- Directorium nach Jericho», allwo er bis1740, an des alten Predigers Stelle, den Dienstversähe. Hierauf wurde er zurück berufen, und tratgegen Ostern mit seinem itzigen Schwager, HerrnCarl Ludolph Hünefeld, Inspector und Predigerzu Ruppin, seine Reise durch Deutschland,Schweiz und Holland an. In Deutschlandbesuchte er auf der Hinreise witrenberg, Halle,Leipzig, Jena, Weimar, Gorha, Lasse!, Mac-purg, Frankfurt am Mayn, Heidelberg, Tü-bingen, und auf der Rückreise Bremen, Ham-burg, und viele andere sehenöwürdige Oerter mehr.In der Schweiz blieb er nicht lange, hielt sich zuSchafhausen, Zürich und Bafel etwas auf, undreiset« über Srraßburg, Duisburg und andereOerter mehr, nach Holland. Daselbst hielt er sichein ganzes Jahr auf besuchte die Ilni"ersitäten,Lei-den, Uerrechr, Franeckcr und Groningen, undbesähe überdem die meisten vornehmsten Städte.Jnö besondere aber brachte er, seiner Jnstruction zufolge, eine geraume Zeit zu Uerrechr zu, besuchte ei-nige Vorlesungen der dortigen berühmtesten lehrer,als des Herrn Prof. Vogec und Mill, und machtesich besonders den näheren Umgang mit verschiede-nen Gelehrten zu Nutze. Allenthalben, wo er ge-reiset, hat er das Merkwürdige sorgfältig in Obachtgenommen, den Zustand der Religion und der Ge-E - lehr,