Band 
[Band 3.]
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z6 Geschichte

lehrsamke'tt genau untersuchet, die Bibliothekendurchgegangen und genußet, und mit den Gelehrtenvon allerhand Studien und Bekänntniffen Bekannt-schaft gemacht; mir bereit verschiedenen er hernach-mals einen Briefwechsel unterhalten. Von die-sem allen hat der Herr Doctor ein Rcisebuch aufge-setzet, welches ohne Zweifel sehr vieles enthalt, soder neueren und besonders gelehrten Geschichte keingeringes licht anzünden würde, wenn es bekanntergemacht werden möchte; wie wir hoffen und wü».schen, daß sich, da wir an der Willfährigkeit desHerrn Doclorö nicht zweifeln, dazu hier und da Ge-legenheit ereignen möge (*).

Im Jenner des Jahres 1745 langete HerrSrosch wiederum glücklich zu Berlin ein. Außerdem vielen Nutzen, welchen er aus seinen Reisen ge-zogen, harte ihm solche auch einen überaus fchätzba-ren Vortheil zuwege gebracht. Durch den Aufent.halt zu Iericchau, einem schlechten, leblosen undunangenehmen Orte, war fein Gemüth in eine et-was traurige und strenge Verfassung gefeßet wor-den. Auf der Reife erhielt er feine vorige angeneh-me, und mit einem anständigen Ernste gemischte Leb.haftigkeir wieder; und seine Leibes-Gesundheit undStärke hatte bey seiner Rückkunft um ein Merklicheszugenommen. Der Gebrauch des Brunnens zuSchrvetzingen kann dazu beygetragen haben.

Das

(•) Was im dritten Theile unseres Werkes S. 60z be-findlich ist, ist daraus geschöpfte, und wird durch dieerfolgre Ausgabe des wetsteiuifchen neuen Testamen-tes bekräftiget.