Band 
[Band 3.]
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Z8 Geschichte

bereits im dritten Theile dieses Werkes S. 692. istangeführet worden. Doch, sein Verbleib zu Duis-burg war von kurzer Dauer. Das königliche Dorr.Curatorium meynete, das durch des Herrn stobAbsterben erledigte, und schon drey Jahre offenge-standene Lehramt der Theologie zu Frankfurt ander Oder, nicht besser als mit seiner Person besetzenzu können, und berief ihn dazu im JuniuS 1749.Sein Abschied verzog sich bis im September z da«t seine Reise über Lingen nahm, und sich dreyWochen bey seinem Herrn Bruder aushielt, hieraufaber zu Hannover neue Bekanntschaft mit einigenGelehrten machte; und endlich über Berlin zuFrankfurt ankam. Ailhier hielt er den vierzehen-ten November seine EintrittSrede de lesu Christovnico verae religionis peccatoris fundamento. Erlehret feit dem daselbst mit Lust und Segen. Nichtlange hernach ist ihm auch das Ephorat der ungar«scheu Stipendiaten, und die Curacel der ref. Schuleauferlegt worden. Aus einer schweren Krankheit,welche ihn im Anfange des Jahres 1752 an seinemAmte verhinderte, und ihn an das Ufer des Todten-reicheS setzet«, hat ihn Gott gnädig errettet.

Noch ist der Herr Doctor Grostb >744 an dieStelle des seligen Herrn Professors Siegel, in dasZnspectorat und erste Predigtamt bey der reformir-ten Gemeine befördert worden. Er trat solches denzweyten März 1755 an. Die musikalische Gesell-schaft führte dabey eine fenerliche Musik in der Kir.che auf, und die dabey abgesungene Cantate wardgedruckt ausgetheilet. Eben diese Gesellschaft sey-