Band 
[Band 3.]
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desHerrn Eberh.Hemr.Dan.Stofch. 39

«rke auch, mit einer großen Anzahl anderer Studi-renden, seinen Geburterag den sechzehnten März,nebst Ueberreichung eines schönen gedruckten Gedich-tes. Da wir den Herrn Doccor von nahe bey ken.nen, und eine Strophe darinn finden, welche seinentheologischen Charakter nach der Wahrheit schildert,so wollen wir solche hersetzen. Sie lautet:

Lernt, die ihr allein VerehrerDer Rechtgläubigkeit seyn wollt,

Lernt von diesem würd'gen Lehrer,

Wie ihr Gegner lehren sollt.

Er kennt nicht die Kunst.zu krieg n,

Die uns lehret unsern FeindDurch Schmähwone zu besiegen:

Srosch bleibt stete ein Menschenfreund.

Herr Srosch gehöret nicht unter die Vielschrei-ber. Er hat bey nahe noch nichts ans Licht gestel»let, als was er Amts wegen hat herausgeben müßen.Verschiedene Aufsätze, so er schon ehedem berlink.schen Freunden mitgetheilet, würden dem Druck seynübergeben worden, wenn er es nicht verbeten hätte.Den Abdruck einiger heiliger Reden, warum er zuSoldin ersuchet wurde, verbat er gleichfalls. Dader selige Herr Kirchenrath Elsner einige Jahrevor seinem Ende den Entschluß gefastet hatte, umvornehmlich die Parteylichkeit gewisser anderer la-teinischer Journalisten zu bezügeln, neue acta erudi-torum herauszugeben, wählete er sich unseren HerrnProfessor zum Gehülfen. Dieser verfertigte auchverschiedenes dazu; welches aber, weit das Werkins Stecken gerathen, liegen geblieben. Was er in-C 4 dessen