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[Band 3.]
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52 Geschichte

ihrer Verträglichkeit unter einander, enthalten nuna- ch die Ursachen der Unverträglichkeit gegen dieChristen. Denn i) die christliche Religion dringetauf die Wahrheit und auf die Kraft derselben.2) Sie verpflichtet zur Ausbreitung der Wahrheitund Ueberzeugung der Irrenden, z) Sie läßt nurblos die Verehrung eines einzigen wahren Gottes zu,und verwirft allen andern Dienst ohne Ausnahnie.Hlernächst machte auch die verwunderunqswürdigeAusbreitung der christlichen Religion, die unüber-windliche Standhafcigkeir, und das von der dama-ligen Weltmode ganz entfernte Leben ihrer Beke»-ner, solche den Römern verhaßt. Was wiederumden Einwurf betrifft, daß die Juden gleichwohl sindgeduldet worden, darauf wird geantwortet: a) Siehätten allerdings auch den Haß mancher Völker em-pfindlich gefühlet. ß) Man glaubete, Jehovah feoein Schuhgott ihres Landes, und ihr cärimoniali-scher Gottesdienst hatte einige Gleichheit mit demheidnischen Gottesdienste, y) Sie waren ein vonden Römern überwundenes Volk, und genossen alsoder Freyheit, welche solchen allen zugestanden wurde.Man erstehet aus diesem ollen, daß die Verfolgun-gen der Christen den Römern zur ewigen Schandegereichen. Der christlichen Religion dahingegen briu-gen sie große Ehre. Denn aj ee ist ihren Beten-nern eben das wiederfahren, was ihnen der Heilandvorher verkündiget hatte, ß) Sie würde eher kön-nen verdächtig gehalten werden, wenn die gottlosestenMenschen sie ertragen hätten, y) Ihre Unschuldist dadurch vielfältig desto klärer an das Tageslicht

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