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[Band 3.]
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desHerrnEberh.Hemr.Dan.Stosch. 53

gekommen. 2 ) Der Heiland hat seine göttlicheMacht und Wahrheit bewiesen, daß auch die Pfor-ten der Hölle seine Kirche nicht haben überwältigenkönnen.

In der Ausführung dieser überhaupt angezeig.ten Materien werden die Leser vieles Licht und vieleGelegenheit zum Nachdenken vorfinden. UebrigenSist es wohl unmöglich, alle die besondern Triebrädereiner jeden Verfolgung zu entdecke». Was für eingeringer Umstand kann manchmal (wie es in denmeisten menschlichen Sachen hergehe?,) dazu Anlaßgegeben haben? Und pflegt nicht in dergleichen Din-gen mehrentheils die rechte Wahrheit von den Mi-nisteriis der Fürsten auf das sorgfältigste verbor-gen gehalten zu werden? Und wer kann auch gutdafür seyn, daß nicht gleich anfangs ein unzeitigerund enthusiastischer Zeloten - Eifer mancher Christen,und mancher Secten unter ihnen, zuweilen Schuldgehabt habe? Wenigstens, so gieng es unter derRegierung des Julianus, welcher sonst gelinde ver-fuhr ; und, daß es gleich anfangs in verschiedenenrömischen Provinzien nicht an Christen gefehlet ha-be, denen der Gehorsam der heidnischen Obrigkeitnicht wohl in den Kopf gieng, erhellet unter anderngenugsam aus i Pm*. II. 13.14.16. Nur noch eins.Alle Neuerungen in Religionssachen, wenn sie auchselbst geringe sind, sind der herrschenden Parteyverhaßt. Das lehret mich die Erfahrung unzwei-felbar. Man nehme nur einmal an, welches ganzwahrscheinlich ist, daß Priester und Gelehrten unterden Römern die Schriften, und ins besondere dieD 3 Brie-