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[Band 3.]
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des Hrn. Anton Franciscus Gori. 317

er so reichlich in den Anmerkungen ausgestreuet hat-te, so verschwand jene Verwunderung, da man zwardieselbige der Herrlichkeit des großherzoglichen Ca-binets gemäß befand, aber überzeugt war, daß siedie gorische Arbeit um desto mehr verdiente, iemehreres bey derselbkgen auf eine seltene Gelehr-samkeit ankam. Eö kann auch dem Herrn (6orinichts rühmlicher seyn, als daß diese Sammlungden Beyfall und die Gnade, nicht nur des verstor-benen Großherzogs, Gaston des ersten, sondernauch Jhro itzt regierenden kaiserlichen Majestät, ver-dienet. So weit übermal Herr Drucker. Indem angezeigten ersten Theile dieses Musei Floren-tini , welcher dem Großherzog Gaston zugeschriebenist, findet man die alten Edelsteine, welche Kunstund Gelehrsamkeit anpreisen können, und woraufdie Bildnisse berühmter Männer und der Gott-heiten enthalten sind. Er ist in vier Classen abge-theilet. Die erste enthält auf vier und zwanzigKupfertafeln die Bildnisse der Feldherren, Kaiserund Kaiserinnen, ihrer Familien, und berühmterMänner. Die zwote, auf sechzehn Könige, Kö-niginnen und Helden; die dritte, auf eilf Philoso-phen, Redner, Dichter und Musen; und die vierte,auf neun und vierzig Götter und Göttinnen.

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Museum Florentinum. Tom. II. zween Alph.neun Bogen, nebst hundert Kupfertafeln. DieserTheil hat wiederum vier Classen geschnitzter Steine;in deren ersten man auf drey uud zwanzig Kupfer-tafeln