Band 
[Band 3.]
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zi6 Geschichte

vor, welcher sich die Ausführung dieses Vorhabensgnädigst gefallen ließ; und so wohl der großherzog-liche AnriqoariuS,Herr Bianchl, als auch die übri-gen siorentknifchen Gelehrten, eiferten recht um dieWette, zu einem so rühmlichen Werke das Ihrigebeyzutragen. Die Einteilung wurde also gemacht,daß ein ieder Theil seine eigene Sorte und Classevon alten Denkmälern enthalten sollte. Demnachwurden in diese Sammlung alle, in den fiorentini-schen Cabinetten befindliche, gegrabene Steine, dieKöpfe und Brustbilder der römischen Kaiser undKaiserinnen, Könige und Königinnen, der Musen,Philosophen, Redner und Poeten, allerhand Sie-gelringe und hieroglyphische Figuren und Bilder, sodie Geschichte unp den Gottesdienst der alten Völ-ker vorstellen, gebracht, denen die alten auserlesen-sten und noch nicht bekannten Münzen des großherrzoglichen Cabinets, und endlich die Portraits derberühmtesten Maler, nach Lerem Arbeit, beyge-fügt werden sollten. Allem diesem sollte der HerrGori durch seine Anmerkungen das leben geben,und damit der gelehrten Welt den Ruhen vor Au-gen legen. So schwer die Unternehmung war, soglücklich fiel sie aus. Als der erste Band erschien,erstaunte die gelehrte Welt über die Menge der al-ten Denkmäler, über die Schönheit des Papiers,der Schriften, und der Kupferstiche, und überhauptüber den Pracht dieser, wenige ihres gleichen haben-den, Sammlung. Als man aber die daran gewen-dete Gelehrsamkeit und Fleiß, und die glücklichenEntdeckungen des Herrn Gori betrachtete, welche