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vorkamen, worinn der Materialismus der mensch-lichen Seele mit vieler Frevmüthi'gkeit behauptetwurde. Die so genannten Schlüsse erweckten inöbesondere vielen Anstoß. Man schrieb solche demHerrn Dost zu, welcher zwar anfänglich sich mitallerley Ausflüchten zu behelfen suchte, gleichwohlendlich dieselben für seine Arbeit erkenne» mußte,und bald ein ungescheuter Verfechter des Materia.lismus ward. Der Herr Doccor Tonnen schriebdagegen, und eS wurden verschiedene Geistlichen,über welchen Orden sich Herr Gest nachher jederzeitsehr beschwert hat, wie auch andere wider ihn auf»gebracht, und der Verkauf feiner Schrift von derObrigkeit verboten. Es wollte ihm also zu Vre»men zu heiß werden, und er fand für ralhsain, sichnach Neustadl-Gordens in Ostfrießland zu begeben.Und nun nahm er sich vor, seinen Materialismus,und eine, seiner Mennung nach, wahre und gesäu»berte christliche Religion, »ach seinem Dermögknauszubreiten. Der Herr Baron von tPcöcl gön-net« ihm seinen Schutz, er bekam einen Vorleger andie Hand, rühmete sich auch, hier und da eine» ge-lehrten Beystand zu seinem Vorhaben zu erhalten,schrieb 1754. etwas wider den Herrn Doctor ITTon»nen, Streitschriften über die Schlüsse eines Mate-rialisten in den bremischen Wochenblättern zumNutzen und Vergnügen, Ditton und Oeft über denMaterialismus (*), und ein angehängtes Gedicht,dessen in den westphälischen Bemühungen 23 (£ f.
360 S.
(*) Beyde Schriften sind auch besonders ju haben ge-wesen. Dergl. 7 Tb. 6.7 S.