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[Band 3.]
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des Herrn Johann Heinrich Oest. 419

969 S. salzig gespottet wird: ferner unternahm ereine Reise durch Holland, allwo er vornehmlich un-ker den Collegianten und anderen theologischenFreydenkern einen Anhang zu werben suchte, nachseiner Rückkunft ließ er eine Nachricht der freyenGesellschaft zur Aufnahme der Religion drucken, wieauf dem Titel stehet, ZUM vicrteninale verändert,am 14. des Herbst-Monats 1754. und wendetesich damit an eine und andere vornehme Personen.Allein, er fand überall wenig Beyhülfe und Trost.Im Gegentheil steng es an je länger je schlechter mitihm auszusehen: eö gebrach ihm an nöthigem Un.»erhalte, die Regierung zu Aurich untersuchte ihnund sein Unternehmen ernstlich, und that Einsagewider das Project einer freyen Gesellschaft r derBuchführer Luschky, welcher das Mitleiden hatte,ihn von einem Rest einer alten Schuld mit genießenzu lasten, wurde in die Confiscation seiner Schrif-ten, und zur eidlichen Reinigung seiner Unschuld,verdammet: ein Project und Vorstellung an IhroKönigliche Majestät von Preußen blieb ohne allegehestre Auswirkung, und Herr Ehest-mußte end-lich zu Ende des Jahres i 7 ;;. 2 fifrießland räumen;ohne daß wir zuverlästig misten, wo er geblieben sey.Wenigstens dieß theologische Phänomens« läßt sichnicht mehr sehen. Er hat auch noch hier und da ei-nige ausgearbeitete, und zum Druck bestimmte Hand-schriften sehen lasten, als einen materialistischen klei.neu Katechismus, welchen man ohne wahres Er-barmen nicht ansehen kann, eine ausschweifende Ab-handlung von der Wahrheit der christlichen Reli-D d 2 gion,