des Herrn von der O§. 495
gelehret oder nicht gelehret habe. Alödenn zeiget erden Ungrund und die Unbesugtheik dieser Schriften,! und der Art, mir dem Herrn v. d. <i)s zu verfahren,| und ruft aus: quis tulerit Gracchos de seditionequerentes ? Die varinn enthaltenen neuen Beschwer»den zeiget er so beschaffen zu seyn, daß der Beschul-; digte, wenn er so geprediget hätte, nicht als einKäßer abgescht, sondern als ein Narr und seinerVernunft beraubter, zum Lmerirux gemacht werkenmüsse. Wie unrechtmäßig man ihn wiederum re-monstrantischer Irrthümer zu beschuldigen trachte,kann aus dieser einzigen Probe erhellen. Es wirdihm, als ein solcher, vorgeworfen, daß er gesagt habe:Das einzige Kennzeichen, daß man den Geisthabe, sey dieses, daß man die werke, wel-che Galar.;, 19. 21. verboten werden, unter-lasse , und die v. 22. geborenen thue. Istdas remonstrantisch? Können wir den Geist, wo.von die Rede ist, haben ohne den Glauben? Kön.nen wir den Glauben haben ohne den Geist? Wirdnicht der Glaube ausdrücklich genannt Gal. s, 22 ?Muß nicht ein jeder bey sich selbst seines Glaubensaus seinen Früchten gewiß seyn? Endlich kommtder Herr Doctyr auf die so eben gemeldete Eröss/nung und Warnung der zwollischen Commir.tirten. Er erkläret sich dahin, daß er nicht vollesechs und zwanzig Seiten darinn gelesen habe, auch,ohne die höchste Noth, nie weiter darinn lesen wolle;weil er dieselbe für ein lästerlich Pasquill wider denHerrn Doctor Gchulrens halte. Jedoch theileter einige wenige scharfe Anmerkungen über die
ersten