496 Fortgesetzte Geschichte
ersten Seiten mit. Er schildert S. 439. 440. diezivollischen Händel so lebendig, daß wir uns nichtentübrigen können, einige Perioden hier zu übersehen.Wenn, sagt er, dieser Handel in der reformirtenKirche durchgehet und Posten fasset, würden wohlunglücklichere Menschen seyn können, als die Predi-ger der reformirten Kirche? Man machet, widereinen Prediger, Anzeichnungen aus seinen Pre-digten. Man hält solche viele Monathe vorihm verborgen. Man weigert st- ihm, wenner darum ansuchet und anfordert. Man trägt sieüberall herum, um allerhand Menschen wider ihnaufzubringen und einzunehmen. Man läßt sie, be.vor sie zu seiner Kenntniß kommen, so alt werden,daß ihm die Mittel der Vertheidigung, durch Bey.bringung von Zeugen, ohnmöglich werden. Manwill seine gehaltene Predigt, auf sein Anerbiethen,weder lesen, noch hören lesen. Man will demjeni-gen, was er aus seinen Predigten anführet, keinenGlauben beymesfen. Man will auf die erwieseneUnbefugtheit der Zeugen keine Acht schlagen. Manwill den Mann, dessen allen ohnerachtet, zu der un.ehrlichen Bekenntniß und Widerrufung dessen, soer nie gethan hat, zwingen. Und sonst will manihn, ob er sich gleich erbiethet, die These; und An-tithese; zu zeichnen, seines Amtes entfehe-n, und zurKirche hinaus werfen. Wer hat das ie gehöret?Ist wohl ein einziger Prediger, der dieses wird un,kergehen wollen? Und ist deöhalben wohl ein cinzk.ger Prediger, der dieses billigen und befördernkönne? Ich bin zu Uetrecht Professor der Kirchen^.
geschich.