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derselben sich durch schöne und nützliche Schriften her-vorthut. Die königlich preußischen und die königl.französischen Länder haben insbesondere keinen Man»gel an denselben. Aus jenen haben wir neulich denwohlseligen Herrn Generalmajor von Stille, als ei-nen großen Kenner und Beförderer der Gclehrsam-feit, aufgestellet. Aus diesen verdienet der HerrBaron von Zurlauben, von welchem wir anißo ei.nige Nachricht mittheilen wollen, eine besondere Auf.merkjamkeit. Er ist aus einem der besten adelichenGeschlechter in der Schweiz, welches seinem Barer»lande schon mehr, als einen großen und verdientenMann, geliefert hat, entsprossen. Sein zeitlichesLeb"N nahm den 4ken August 1720. zu Zug, der Stadtdieses Namens, seinen Anfang. Seine Erziehungwar von Kindheit an seinem Stande gemäs. Ernahm in alle» ritterlichen Uebungen, und in allen Wer.ken des Geschmacks ausnehmend zu, und fassete die.jenigen Wissenschaften, welche die größesten Zierdendes Adels sind, sehr glücklich. Zeichnungen, Mathe,matik, Bau- und VestungS>Kunst> Geschichte, Natur,lehre, und die Alterthümer seines Vaterlandes, und an.derer Völker, waren die angenehmsten Bemühungenseiner hoffnungsvollen Jugend.
Es ist ein auf die Erfahrung gegründetes Uttheil,daß die wahre Liebe zu den Wissenschaften unausiösch.lich sey. Wo sie einmal ein Herz eingenommen hat,das verlässet sie nicht wieder, das erhält sie in einerbeständigen Beschäfftkgung. Das erfuhr auch unserFreyherr an sich selbsten. Er widmete sich zwar demKriegsstande, setzte aber deswegen seine gelehrte Be.