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fahret, deren aber ein Mann um desto würdiger ge-schätzet wurde, welcher sich über andere Menschenvon einer jeden Nation so hoch hinauf geschwungenhak, daß die eine nicht mehr Recht hat, a>6 dieandere, sich denselben zuzueignen, sondern er gleich-sam her ganzen Welt gegeben gewesen zu seyn schei-net. Aus gemeldeter Lobrede hat der gleichfalls weit-berühmte Herr Professor £cvmcym seiner Nou vellebibliotheque Germanique, Tom. XVIII. P, 2.p. 334.einen Auezug gegeben. Und demselben werde ichfolgen, und etwas weniges hinzusehen.
Sein Geburötag ist der -8 te Jänner 1659. gewe-sen, an welchem er auf seinem väterlichen freyherr-lichen Erschlösse von der Brede (6e ja Kreäe) dreyMeilen von Bordeazzx, an das Weltlicht gefehetwurde. Sein Geschlecht ist eines der ältesten ade-lichen Geschlechter in Guienne, Doch, welches weitmehr ist, und mit diesem äußerlichen Vorrechte inkeine Verglrichung kommt, er war mit dem wahrenAdel des Geistes gebohren, und erhöhte, bey einer. seinem Stande gemäßen Erziehung, denselben täglich,Pi'e Grundlage der vortrefflichsten Eigenschaftenynd Gaben seiner Seele sieng sich frühzeitig zu enk.wickeln an, und er nahm in den gründlichen undschönen Wissenschaften so ausnehmend zu, daß sichsein Vaterland alle Vortheile und alle Ehre vonjhm versprechen konnte. Kaum hatte ex dasjenigeAlter, welches Gewohnheit und Rechte, als das zuEhrenämtern reife Alter', ansetzen, erreichet, so ward« den 24 Februar 1714. als Rath des ParlementS zuBordeaux eingeführet, und diese Würde bekleidete er