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[Band 3.]
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54° Geschichte

nauere Ordnung seyn, welche aus allen den Theilenein Garnes hervorbrächte, welche nicht einige außerihrer Stelle glänzen ließe, welche sie alle den» Werkeeigen machte. Doch alsdenn würde es dasjenigevollkommene Gebäude der Gesetzgebung seyn, wel.ches keines Menschen Werk ist.

Im Jahre 1747. erwählete die königliche Aka-demie der Wissenschaften zu Berlin unsern Herrnvon Montesquieu zu ihrem auswärtigen Mitgliede.Wie hoch er diese Ehre geschähet, leget der Briefon den Tag, welchen er an den Herrn ProfessorLorniey, als Secretarius der Akademie, unter demdritten Junius desselben Jahres, deswegen geschrie-ben , und welchen dieser &. a. CD. S. 340. einge-rücket hat. Seine letzte Lebenszeit brachte er theilsin der Stadt Bordeaux, theils auf seinen Landgü-tern zu, und beschloß dieselbe den 10 Februar

Die Deutschen und Holländer, welche vor an-dern Nationen auf die beträchtlichen Werke, wel.che in fremden Ländern und Sprachen an das Lichttreten, aufmerksam, und solche ihren Landsleutenin ihrer Sprache bekannt zu machen, bedacht sind,haben nicht ermangelt, Uebersetzungen der Wirkedes Herrn von Montesquieu an das Licht zustellen.In den meisten Zeitungen und Monakschri'ften voneinigem Werthe findet man auch Nachrichten, undRecensionen davon. Wie sehr ihm selber diejerigegefallen habe, welche Herr Lormep von dem Buche,kspric des loix, in der Bibliotheque impartiale 1-51,gegeben hat, ist wiederum aus seinem a. a. <D. 0.35*.

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