des Herrn Carl von Secondat. 54»
abgedruckten Schreiben an denselben zu ersehen.An Gegnern und Critiken hat es auch nicht gefchlet,und es sind auch in Deutschland verschiedene dersel«den zum Vorschein gekommen. Ich halte e6 abersür uimöthlg, ein Vcrzeichniß derselben zu sammlcn.Eines der wichtigsten Werke dawider ist unstreitigdes Herrn D u p i n Refutacion du livre de L’espricdes loix en ce qui concerne le com^nerce & lesfinances, 1749. Duodez drey Bände. '
Es hat aber auch der Herr von Montesquieuüberdem verschiedene kleinere Aufsätze durch die Pressegehen lassen, als Oblcrvations lur despierres, undDecouverte d’une plante aquatique, qui n’avoicpas encore et£ decrite, wovon man in der Biblio-theque raisonn^e Toni. XXXVIII. p. 159. 161.Nachricht findet; in welchem Journal T. XXXVI.p.46z. ihm auch sein verdientes Lob beygeleget wird.Nicht weniger er auch einer der Verfasser des Siedeliteraire gewesen, wovon er mit den Herren Gressels,Lonrcnelle, dem Abte Trübler, und dem PaterLasse! gearbeitet hat. Ich füge noch die Abschil.derung, welche der Herr von Mauperruis vonseiner Gemüths.und Lebensart giebt, hinzu.
Jederzeit zur Sanftmuth, und zur Belebtheit sge.neigt, wendete er den gesetzten Geist, mit welchem erdie Dinge in der Muse seines Zimmers ansähe, aufalles an, und behielt denselben unter dem Geräuscheder Welt, und in den lebhaftesten Gesellschaften bey.Man fand allezeit mit allen Stimmen denselbigenMann. Selbst schien er alsdenn noch verwunderns.würdiger, als in seinen Werken; einfältig, gründlich, -
tcha.