des Hrn. Paul Ernst Iablonski. 579
und statteten denen colassischen Lehrern Bericht ab.Diese eraä-ceten es für rachsam, an den Apostel Päu-lus deshalben zu schreiben, und sandten den Epa-phras an ihn ab, um ihm von Allem genauen Un-terricht zu geben. Auf dieses Alles nun antwortetder Apostel in dem Briese an die Colasser. Und dänun dieser, und der auö Laodicea geschriebene, Brieseine, und dieselbe, Sache betrafen, so will der Apo-stel, daß dieser in der colassischen, und jener in dtklaodicenischen Gemeine solle verlesen werden, näm-lich in Venen KirchenversamMlungeN, welche nachherSynodi, oder Concilia, sind genennet würden. Es be»traf aber die ganze Sache die Gnostiker, deren Leh-ren der Apostel verschiedentlich verwirft. Hierunterist besonders der Dienst der Engel merkwürdig.Eslajf. 2, 18. Noch im vierten Jahrhundertehaben ste in Phrygien Bethäusek des Erzengels Mi-chael gehabt. Vergl. Bert. Bibi. tB. S. 447. *).
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*) Im Jahre 1751. hat der Herr D. -Huch zu Er-langen eine Diss. herausgegeben: Epistola ex Laodi.fea in encyclica äd Ephesios ädseruata Qß jst jjj
verwundern, daß der Herr D. HeumaNn S. ßu.die wunderliche Meynung vorgezogen, daß Paulusvon einem Briefe, den er selbst nach Laodicea ge-schrieben , Und welcher verloren gegangen sey, rede.Er sagt zwar mehr als zu oft, daß die Apostel man-che Briefe geschrieben, so verlören gegangen. Al-lein er hat es nirgends bewiesen, und wird es auchNtmmekmehr beweisen können. Es ist damit nichtausgemacht, daß man eitle Meynung, veiut er trnpocie, falsch nennet. Im Gegentheil diese, daß keiltapostolischer Brief verloren gegangen, hat unum-stößliche Gründe vor sich.