des Herrn Ioh. Henrr. Becker. 625
TVeißenborn und oülict). Dieser letztere, dessenSohn, als er zu Rostock Licentiat der Gotleegelahrt«heit ward, bey dem Vater unsers Gelehrten den Tischgehabt halte, bewiest ihnen insbesondere viele Höflich«feit. Doch sie verweilet«» hier nicht lange, sonderngienqen über TVeimar und Erfurt, ollwo sie diepäbstischen Gebräuche den dem Gottesdienste in Au-genschein nahmen, nach Evtha, besichtigten da-selbst die herzogliche Bibliothek und Cabinett-r, undhatten das Glück, von dem berühmten Cyprianmit unterschiedener Achtung begegnet zu werden.Von da giengen sie, über Jena zurück nach Wit-tenberg, und ließen sich unter dem damaligen RectorBastinellcr, als akademische Bürger einzeichnen.Sie blieben daselbst ein ganzes halbes Jahr, undmachten sich die Vorlesungen der vortrefflichen Got-tesgelehrten, lVernsdorf, Lhladenius und Ja-nus, und den Umgang verschiedener andern Pro«fefforen zu Nutze. Gegen den Winter begaben siesich über Magdeburg, Helmstadt, Braunschweig,Zelle, Hamburg und Lübeck, allwo sie überall dieBekanntschaft der Gelehrten suchten, wieder nachHause, und langten ein wenig nach Martini 172s.glücklich wieder an; da unterdessen die dortige phi«losophische Facultat, durch ihren Decanuö, den HerrnProfessor Aöpken, unserm Gelehrten abwesendauf seiner Reise die höchste Ehre in der Weltweis-heit ertheilet hatte.
Der Herr D. Becker hatten fein« Vaterstadtnicht lange wieder gesehen, als er nicht nur sich öftersvon der <Ean:el hören ließ. sondern auch der JugendNm Gel. Europa XI Theil. R r durch