des Herrn Ludwig Racine. 6zz
Niederlage zu tTJilon ward, und Marie des Mou-lins zur Ehe harte. Aus dieser Ehe smv AgnesRacine, welche als eine Nonne zu Port-Ror-al ge.starben ist, und Johann Racine auf die Welt ge«kommen. Dieser erhielt die Bedienung seines Va»ters, nahm ibzZ. Johanna Gconin zur Ehefrau,starb den 6 Febr. 1643. und hinterließ zween Kin.der, eine Tochter, welche ihr Leben auf 92 Jahregebracht hat, und einen Sohn, Johann Racine,den Vater unsers Gelehrten. Dieser vornehmlichdurch seine Trauerspiele und andere Werke des Gei«stes berühmte Mann war den 2 Decemb. 1639.bohren, ward königlicher Hofjunker, (genrilbommevrclinaire du Roy,) und Geschichtsschreiber, undstarb »699. den 2r April. Sein Leichnam ward,seinem Begehren zufolge, zu Port-Royal beygesetzt,aber, nachdem dieses Kloster zerstört worden, den2 Dec. 1711. auf königliche Erlaubniß, nach Parisüberbracht, und in der Kirche des heiligen Stepha-nus am Berge bey pascals Grabe eingesenkt.Er hatte sich 1677. mit Lacharina vonRomaner,einer Tochter eines Schatzmeisters der Finanzen zuAmiens, in den Ehestand begeben, und hatte mitderselben verschiedene Kinder erzielet; deren er siebennach seinem Tode hinterließ. Dem ältesten Sohnehatte er noch bey seinem Leben die Freude gehabt,seine Hofbedienung zu übertragen. Unser Gelehrtewar der zweyte unter den Söhnen, und vermehrtedie Zahl der Sterblichen den 2 Dec. 1692. SeinVater hielt ihm frühzeitig Hauslehrer, und übergabihn dem berühmten Rollm, welcher damals ver«Rr 5 schieden«